Eine Mischung aus Sommerfest und Tag der offenen Tür wollten wir als Gemeinde Schleswig veranstalten, um Gäste auf unser Gemeinde aufmerksam zu machen, die bisher nur wenig oder gar nicht Notiz von uns genommen haben.

Wir waren froh, dass wir dafür das Material „Buten“ der beiden Landesverbände Norddeutschand und Nordwestdeutschland verwenden konnten. 

Um es vorweg zu sagen: Wir waren überwältigt von der Zahl der Besucher; das Buten-Material haben wir als eine gute Hilfestellung für unsere eigenen Aktionen als Gemeinde erlebt.

Bei den Spielmöglichkeiten haben wir uns auf eine Hüpfburg und den XXL-Basketballkorb beschränkt – weil wir nicht viel Platz rund um unser Gemeindehaus haben und noch andere Spielattraktionen besorgt hatten. 
Mit der Säule „Jesus – ein Fresser und Weinsäufer“ haben wir uns einige Tage vor dem Fest in die Fußgängerzone Schleswigs gestellt, um einzuladen. Die Säulen sind einfach durch ihre Größe schon ein „Hingucker“. 

Auch beim Fest selbst hatten wir die Säule aufgestellt; zwei Mitarbeiter haben versucht, die Besucher in eine Aktion dazu einzubeziehen. Das hat allerdings kaum geklappt: Die meisten Besucher (und Gemeindemitglieder) wollten doch lieber ihre Wurst oder ihre Waffel essen und Zeit zum Schnacken haben. 
Zu großer inhaltlicher Auseinandersetzung mit den Säulen hatten nur wenige Lust. Von einigen Mitarbeitern kam speziell zur Säule „Fresser und Weinsäufer“ die Rückfrage, ob sie ihr Ziel, zu einer neuen Sichtweise von Jesus zu provozieren, wirklich erreicht. Sie empfanden die Darstellung als zu drastisch und wenig geeignet, Evangelium zu vermitteln.

Die Säule zum Thema Tischgebete und die entsprechenden Postkarten haben wir für einen Familiengottesdienst genutzt. Dabei ist das Material sehr gut angekommen. Ich als Prediger fand besonders ansprechend, dass die betenden Hände Handschuhe tragen – also habe ich über „Ora et labora“, „Hände gefaltet und zugepackt“ gepredigt.
Die übrigen Säulen haben wir kurz entschlossen auf dem Gelände verteilt – sie haben das Fest optisch aufgelockert, Interesse an dem geweckt, was auf dem Fest vor sich ging – und vielleicht den eine oder anderen Passanten zum Nachdenken gebracht.Die Materialien im Hänger waren sehr gut verpackt und erklärt. Wir haben uns schnell auf die Materialien einstellen und sie einsetzen können. Ein kleines Detail: In der Bedienungsanleitung der Hüpfburg war von Erdnägeln die Rede, die in den Boden gebracht werden sollten, um die Burg zu stabilisieren. Diese Nägel haben wir nicht gefunden – wir haben sie aber auch nicht wirklich gebraucht.

Insgesamt finde ich „Buten und Binnen“ eine tolle Aktion, die Gemeinden in ihrem missionarischen Auftrag unterstützt und in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet werden kann. Dass das Ganze die Gemeinden kaum etwas kostet, ist noch der I-Punkt obendrauf.

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