Bei dem Projektwettbewerb 2010 des Diakoniewerk Bethel e. V. wurde das Projekt "Kirche - buten un binnen" in der Kategorie "Gemeinde-missionarisch" ausgezeichnet. Das Preisgeld war ein wesentlicher Grundstock für die realisierung des Projektes und die Anschaffung der Materialien.

Roland Bunde hat aus seiner langjährigen Erfahrung mit Spielgeräten im Kirchenraum eine Bilanz gezogen und 10 guten Thesen formuliert. Hier sind sie!

  • Viele Eltern kommen mit ihren Kindern erstmalig in die Gemeinde. Anfangs sind es die Kinder, die keine Ruhe geben, bis Mama oder Papa mit ihnen auf den Spielplatz in der Kirche gehen. Waren die Mamas und Papas erst einmal da, erzählen sie in ihrem Freundeskreis meist selbst, wie toll dieses Angebot ist. Eine bessere Werbung gibt es nicht.
  • Beim Kaffeetrinken entstehen schnell Kontakte. Während die Kinder sofort mit anderen zusammen spielen und toben, trinken die Eltern gerne in Ruhe eine Tasse Kaffee. Auch Mamas und Papas, die sonst niemand kennen, kommen schnell mit anderen Eltern oder Mitarbeitern der Gemeinde ins Gespräch – und das in einer völlig entspannten Atmosphäre.
  • Ein gemeinsamer Beginn hat sich bewährt. Wenn sich etwa 30 Minuten nach Öffnung der Raum füllt, freuen sich Kinder und Erwachsene ebenso über eine kreative Begrüßung. Einfach den Stecker von der Hüpfburg ziehen, die Spielgeräte zur Seite stellen, einen Kreis bilden, ein Mikro zur Hand haben und dann mit einer Handpuppe oder mit einem Lied einen kurzen, aber bewussten gemeinsamen Beginn gestalten.
  • Basteln sorgt für Entspannung. Ein Bereich zum Basteln ermöglicht es den Kindern, zwischendurch mal etwas abzukühlen. Außerdem freuen sich die Kinder darüber, etwas, was sie selbst gebastelt haben, mit nach Hause nehmen zu können.  Das muss nichts Großes sein – beispielsweise eine Froot-Loop-Kette ist immer sehr beliebt!

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